Alnion incanae s.str.

Schwarzerlen-Eschen- und Grauerlenwälder

Erlen-Auwälder

Syn.:
  • Alnion incanae p.p.: Alnenion glutinoso-incanae

Namengebende Arten:

Schwarz- und Grauerlenwälder, in tieferen Lagen fast stets mit beigemischter bis kodominanter Esche, selten fast reine Eschenwälder; in Bach- und Flussauen, an quelligen Standorten, in Mulden mit bewegtem, zumindest zeitweilig hoch anstehendem Grundwasser sowie an sickerfeuchten Hängen.

Höhenstufen: planar-collin bis montan

Natura 2000 / FFH-Lebensraumtyp

91E0 „Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae)“

UBA-Biotoptyp

BT Schwarzerlen-Eschenauwald

BT Silberpappelauwald

BT Grauerlenauwald

BT Grauerlen-Hangwald

BT Erlenbruch- und -sumpfwald (p.p.min.)

BT Weichholzdominierter Ufergehölzstreifen (p.p.)

Für das Burgenland nachgewiesene Assoziationen

Pruno-Fraxinetum

Carici remotae-Fraxinetum

Stellario nemorum-Alnetum glutinosae
Anm.: ! (Pinka)

Equiseto-Alnetum incanae
Anm.: ! (Lafnitz)

Syntaxonomische Anm.:

Die Hartholz-Auwälder (früher als Unterverband Ulmenion dem Alnion incanae zugerechnet) werden nunmehr als Verband Fraxino-Quercion roboris aufgefasst.