Viola mirabilis

Wunder-Veilchen

  • Ung.: csodás ibolya (UMF)

♃. Halbrosettenpflanze. Laubblattspreite auffallend breit, Neben­blät­ter trockenhäutig-braun und nicht gefranst. Diese Art nimmt eine charakteristische Mittelstellung zwischen den „Stän­gel-Veil­chen“ und den „Rosetten-Veilchen“ ein: Die ersten Blüten im Frühling entspringen aus den Achseln von Grund­blättern, sie haben einen weißen Sporn und duften. Der Blüten­stiel ist einreihig behaart. Später entwickelt sich ein beblätterter, gleichfalls einreihig be­haarter Stängel mit Stängelblättern, aus deren Achseln weitere Blüten entspringen, die allerdings meist kleistogam sind und daher regelmäßig fruchten.

Wuchshöhe: 10–30 cm. Blühzeit: IV–VI.

Warm-trockene Edellaubwälder; kalkliebend; Lehm­zeiger.

Im Leithagebirge häufig.