Viola hirta

Wiesen-Veilchen

  • Behaartes Veilchen

♃. Ein „Rosetten-Veilchen“: d. h. ohne beblätterten Stän­gel, alle Blüten daher grundständig. Ohne Ausläufer. Laub­blattspreite läng­lich-herzförmig;  Ne­ben­blätter nicht bewimpert. Blü­ten duft­los.

Wuchshöhe: 5–10 cm. Blühzeit: IV–V.

Magerwiesen, Waldränder;  häu­fig.

 

Hinweise auf andere Veilchen-Arten:

Die meisten „Rosetten-Veilchen“ vergraben ihre heranreifenden Früch­te im Boden; dort entlassen sie die Samen, diese tragen Elaiosomen und werden von Ameisen verschleppt und damit ausgebreitet.

Das bekannte, häufig kultivierte März-V. / V. odorata unterscheidet sich vom Wiesen-V. / V. hirta u. a. durch breitere Laubblattspreite, oberirdische Ausläufer und duftende Blüten.

Das Hecken-V. / V. suavis ähnelt dem März-Veilchen, die Blüten duften gleichfalls, es hat aber kurze unterirdische Ausläufer und (im Vergleich mit dem März-Veilchen) „herabgerutschte“ Vorblätter auf dem Blütenstiel: sie stehen unterhalb der Mitte des Blütenstiels.