Veronica serpyllifolia s. str.

Gewöhnlicher Quendel-Ehrenpreis

♃. Frucht breiter als lang; Stängel oberirdisch kriechend, auch unten dünn, krautig, grünlich; Klappen der trockenen Frucht sich bei Befeuchtung öffnend. — Laubblattspreite länglich-elliptisch bis eiförmig (1,5–2,5× so lang wie breit), (8)10–25 mm lang; Laubblätter kurz gestielt bis sitzend, fein gekerbt bis gesägt oder fast ganzrandig, locker kurzhaarig bis fast kahl; Traube kurz drüsenlos krummhaarig oder zusätzlich ± reich drüsenhaarig; Fruchtstiel (3)4–5(6) mm lang; Frucht 3–4 mm lang, 4–5,5 mm breit; Griffel 2–3 mm lang; Same flach. Krone weiß bis blassblau (bläulich geädert); Traube ≈ (15)25–40(60)-blütig, zur Anthese ≈ 5–10 cm lang. —  Krone ≈ 5–7 mm ∅.

Wuchshöhe: 10–30(40) cm. Blühzeit: (IV)V–VII.

Feuchte, oft kalkarme und schwach bodensaure Waldwege, Fettwiesen, feuchte Trittrasen, Ackerränder und Ruderalfluren, Friedhöfe; häufig, im Pannonikum selten.