Thalictrum simplex subsp. galoides

Labkraut-Wiesenraute

♃, Rispe schmal, länglich-eifmg, lockerblütig; Blüten nickend; Staubblätter hängend; Anthere meist bespitzt; Blüten duftlos (?). Rhizom kriechend; Blättchen der mittleren Stengelblätter länglich bis schmal-linealisch, 4–20× so lang wie breit; Nebenblättchen meist fehlend; Perigon 2–3 mm lang.

Wuchshöhe: 30-50 cm. Blühzeit: (VI)VII.

Niedermoorwiesen, Pfeifengraswiesen, wechselfeuchte Kalkmagerrasen.

Für diese Unterart typisch ist, das mehr als 90% der Blättchen der gesamten Pflanze sowie die Endblättchen der obersten Laubblätter (ent­sprechen den vier Laubblättern direkt unterhalb des Blüstands) ganzrandig, fadenförmig-linealisch, 0,5–1(1,5) mm breit, selten an den unteren Laubblättern bis 3(4) mm breit. Unterseite der obersten Blättchen mit auffallenden Pa­pillen; Blättchenrand stark nach unten eingerollt; Blättchen stark glänzend; Blühtriebe im Habitus an Galium verum erinnernd; Nüsschen 2–2,5 mm lang.

Im Burgenland nur im Norden, stark gefährdet.