Senecio vernalis

Frühlings-Greiskraut

⊙. Pflanze der collinen Stufe; Stängel (zumindest in der Jugend; besonders unten) wollig-zottig (später ± verkahlend); Hüllblätter nach dem Ausfallen der Früchte nicht zurückgeschlagen (sondern sternförmig ausgebreitet); Pappus bleibend. — Spreite der Laubblätter meist ± stark gewellt, Abschnitte meist tief gezähnt; Zweige (im Korbstand) meist im Winkel von 30–45° abstehend.

Wuchshöhe: 15–45 cm. Blühzeit: IV–V(–XI).

Mäßig trockene Ruderalstellen (besonders Bahnhöfe), junge Kunstrasen, Brachen, Weingärten; zerstreut bis selten.

Um 1850 aus Osteuropa eingewanderter Neophyt, zum Teil nur unbeständig.