Saponaria officinalis

Echt-Seifenkraut

  • Gewöhnliches Seifenkraut
  • Seifenwurz(el)
  • "Rotes S."

♃. Ausläufer bildend. Laubblätter breitlanzettlich. Die Kron­blätter bestehen, wie bei den meisten Nelkenähnlichen Caryophylloideae, aus dem Nagel (stielförmigen Teil, im Kelch verborgen) und der Platte. Am Übergang vom Nagel zur Platte (im Schlundbereich) ist in Form zweier spitzer Zähne eine kleine, so genannte Nebenkrone vorhanden.

Wuchshöhe: 40–80 cm. Blühzeit: VI–IX.

Im Aubereich, an Ufern, auch an feuchten Ruderalstellen.

Die Wurzeln dieser Pflanze wurden früher als Seifenersatz verwendet, denn sie enthalten Saponine, die wegen ihrer seifenartigen Eigenschaften so heißen (latein. sapo = Seife). Auch als Volksarzneipflanze und als Zierpflanze (Sorten mit gefüllten Blüten) wurde und wird das Seifenkraut verwendet.

Floristischer Status

indigen

Verwendung

Volksarznei, Homöopathie

Beschreibung

Volksarzneipflanze („Radix Saponariae rubrae“)