Salvia pratensis

Wiesen-Salbei

Syn.:
  • Synonym 1
  • Synonym 2 (REF 3, REF 8)

  • dt. Name 1 (REF1, REF2)
  • dt. Name 2

Etymologie +

pratensis, -e (lat.): Wiesen-, zur Wiese gehörend, auf der Wiese wachsend. Der deutsche Name ist die Übersetzung des botanisch-lateinischen. Die Art bewohnt tatsächlich hauptsächlich (trockene) Wiesen.

♃. Laubblätter dunkelgrün. Krone tief violettblau, selten weiß. Der Wiesen-Salbei ist gynodiözisch, das ist halb-zweihäusig (zwittrige und ♀ Individuen). ♀ Pflanzen mit kleineren Blüten, ihre Staubblätter zu Staminodien verkümmert (steril, ohne Pollen).

Wuchshöhe: (20)30–60 (70) cm. Blühzeit: V–VI(IX).

Kalk-Magerrasen, trockene Wiesen, Weg­rän­der (Rohbodenpionier, Tiefwurzler).

Salbei: Experiment an der Blüte: Bestäubungs-Mechanismus auslösen, indem man mit einem stärkeren Grashalm die Mundwerkzeuge einer Biene imitiert und ins Innere der Blüte eindringt. Staubblätter senken sich (strichlierter Pfeil) und laden Pollen auf Grashalm (in der Natur auf Rücken und Hinterleib der Biene) ab.

Als Arznei- und Gewürzpflanze wird keine der heimischen Arten verwendet, sondern ausschließlich der kultivierte, in Dalmatien heimische Echt-Salbei Salvia officinalis.

Lebensdauer, Wuchsform, Lebensform

Halbrosettenpflanze

Blütenökologie

Insektenbestäubung:

Bienenblume mit charakteristischem Hebel-Mechanismus:

Experiment an der Blüte: Bestäubungs-Mechanismus auslösen, indem man mit einem stärkeren Grashalm die Mundwerkzeuge einer Biene imitiert und ins Innere der Blüte eindringt. Die beiden Staubblätter senken sich und laden Pollen auf den Grashalm (in der Natur auf Rücken und Hinterleib der Biene) ab.Gleichartig funktionieren die Blüten anderer Salvia-Arten; insbesondere auch bei Salvia glutinosa gut zu beobachten.

Der Wiesen-Salbei ist gynodiözisch, das ist halb-zweihäusig: Es gibt in derselben Population zwittrige und ♀ Individuen). Die ♀ Pflanzen haben kleinere Blüten, ihre Staubblätter sind zu Staminodien verkümmert (steril, ohne Pollen).

Andere gynodiözische Labiaten sind z. B. Glechoma / Gundelrebe, Thymus / Thymian.

Wuchshöhe

H: (20)30–60(70) cm

>10<50 cm >50<100 cm

Stängel und Beblätterung

Grundblätter zur Blühzeit vorhanden.

Halbrosettenpflanze

Blütenstand (= Infloreszenz)

Scheincymen

Rispe oder Cyme

Blüte

zygopmorphe Blüten

zygomorph;

Frucht und Same

Vierkantige Kapselfrucht

Kapselfrucht

Höhenstufen

(planar-collin bis) submontan bis montan

Biotoptyp

Grünland (Wiesen, Weiderasen, Halbtrockenrasen):

Trockenrasen

Habitatbeschreibung

Hier soll eine Habitatbeschreibung stehen

Gesamtareal

Niklfeld Gesamtarealdiagnose

Floristischer Status

indigen

Chenopodium chenopodioides, „Legerilacke“ N Podersdorf, Bez. Neusiedl am See, 12.10.2013, Clemens Pachschwöll, CC BY-SA 3.0 AT

Toxizität

nicht giftig

Verwendung

Wildgemüse, Wildsalat

Volksarznei, Homöopathie