Quercus pubescens

Flaum-Eiche

Syn.:
  • inkl. „Quercus virgiliana“
  • Quercus lanuginosa

  • „Oacha, Oàhà, Oàhàn“ (KOR)
  • Bgld-kr.: hrast medunac (BEN, EÖ3)
  • Ung.: molyhos tölgy (UMF)

♄, Baum, oft krüppelig, auch strauchig. Äste und Laubblätter (beidseitig) besonders in der Jugend (im Frühling) dicht flaumig (abwischbar) behaart. Auf der Spreitenunterseite hält sich die Behaarung bis zum Winter.

Wuchshöhe: 2–15 m. Blühzeit: IV–V.

Trocken-warme, vor allem südexponierte Lagen, (busch-)waldbildend; kalkliebend. Cha­­­­rak­­terart pannonischer Wälder. Hauptverbreitung submediterran.

Bildet häufig Hybriden mit anderen Eichen­-Arten (ausgenommen Zerr-Eiche / Quercus cerris), besonders mit der Trauben-Eiche / Quercus petraea.

 

Lebensdauer, Wuchsform, Lebensform

Makro- bis Nanophaneropyht: Strauch bis kleiner Baum.

Phanerophyt

Blühzeiten

Blüht zwischen April und Mai.

Biotoptyp

Wald, Forst, Waldrand:

Trocken-warme, lichte Wälder oder Gebüsche bildend, auf flachgründigen, steinigen Böden.

Indikatorwerte

L7, T8, K4, F3, R8, N2, S0

Indikatorwerte nach Borhidi 1995.

Vergesellschaftung (Pflanzensoziologie)

Charakterart der Quercetalia pubescentis / Wärmeliebende Eichenwälder

Floristischer Status

indigen