Polygonum aviculare s. lat.

Gewöhnlich-Vogelknöterich

Syn.:
  • Polygonum aviculare agg.

  • Eigentlicher Vogelknöterich

⊙. Aufrecht bis ausgebreitet-niederliegend (recht vielgestaltig). Rand des Perigons selten deutlich weiß wie hier auf dem Foto, meist grünlich bis purpurrosa.

Wuchshöhe: 5–30 cm. Blühzeit: V–XI.

Äcker, Wege, stark betretene Ruderalstellen, selbst bespielte Tennis­plätze;  sehr stark trittresistent, leicht salztolerant;  sehr häufig.

(Volks-) Arzneipflanze, auch Wildgemüsepflanze.

 

Taxonomie:

Der Vogelknöterich ist sehr vielgestaltig; er besteht aus mindestens drei Unterarten, die z. T. auch als Arten bewertet werden:

Polygonum aviculare s. lat. (= P. aviculare agg.) / Gewöhnlich.Vogelknöterich, Eigentlicher Vogelknöterich

umfasst mehrere Sippen, die hier als Unterarten bewertet, vielfach aber auch als Arten (Kleinarten) angesehen werden:

P. a. subsp. aviculare s. lat. (= P. aviculare p. p.) / Breitblatt-Vogelknöterich

P. a. subsp. depressum s. lat. (= P. arenastrum) / Gleichblatt-V., Pflaster-V., „Gewöhnlicher“ Vogelknöterich

P. a. subsp. rurivagum (P. aviculare p. p.) / Vagabunden-Vogelknöterich.

Siehe Schlüssel in der Exkursionsflora (Fischer & al. 2008): S. 377 f.!

Ähnlich und nah verwandt ist P. bellardii, eine seltene Art des Seewinkels, siehe dort!