Pinus nigra

Schwarz-Föhre

Syn.:
  • Pinus nigra subsp. nigra
  • Pinus austriaca

  • Österreichische Schwarz-Föhre
  • Österreichische Kiefer

♄, Nadeln zu zweien gebündelt, zumindest anfangs am Grund von einer gemeinsa­men, häutigen Scheide (= Nadelscheide) umgeben (die Bündel sind 2-nadelige Kurztriebe).

Nadeln 8–11(15) cm lang, zugespitzt, dunkelgrün, ≈ so breit wie dick, am Rand fein gesägt (Lupe!); Stamm (Borke) in ganzer Länge grau; Baumkrone breit-eiförmig bis schirmförmig; Samenzapfen breit-eiförmig, meist 6–8 cm lang, (fast) sitzend, meist waagrecht-abstehend. Kann über 800 Jahre alt werden.

Wuchshöhe: 10–20(30) m. Blühzeit: V–VI.

Trockene, flachgründige Dolomit- (u. Kalk-)Felshänge. Im Burgenland sehr selten: Nur bei Unterkohlstätten wahrscheinlich autochthon (Wendelberger 2005), sonst aufgeforstet (kultiviert).

In Österreich kommt nur die Unterart Pinus nigra subsp. nigra vor, deren Hauptareal die Gebirge der westlichen Balkanhalbinsel umfasst, die anderen Unterarten sind in den Gebirgen der übrigen Teile Südeuropas bis West-Anatoliens verbreitet.

Floristischer Status

indigen

Beschreibung

Nur das wahrscheinlich autochthone Vorkommen bei Unterkohlstätten ist vom Aussterben bedroht, nicht aufgeforstete Bestände.