Lemna minor

Klein-Wasserlinse

  • Kleine Wasserlinse
  • „Entengrütze“
  • Ung.: apró békalencse (UMF)

♃. Eigenartige Schwimmpflanze: Vegetationskörper linsenförmig (nicht in Achse und Blätter gegliedert). „Lin­sen“ 2–4 mm ø. Überwinterungsorgane stets fehlend. Sprossglieder oberseits meist hellgrün, selten mit rosa oder purpurfarbenen Punkten, oft sehr asymmetrisch, unterseits fast immer grün; Samen mit 10–16 Rippen, Wurzeln 1–15 cm lang; Sprossgleider (1)2–4(6) mm lang, 3(5)-nervig (Lupe!); Frucht 1-samig, nicht aufreißend.

Fast niemals blühend (Blüten lassen Verwandtschaft mit den Araceae erkennen). Fort­pflanzung vegetativ (Sprossung).

Blühzeit: VI-VIII. (Sehr selten blühend).

Ste­hen­de, windgeschützte oder langsam fließende Gewässer; häufig.

 

 

Indikatorwerte

L7, T5, K3, F11, R7, N6, S0

Indikatorwerte nach Borhidi 1995.

Vergesellschaftung (Pflanzensoziologie)

Charakterart der Lemnetea / Wasserschweber-Gesellschaften.

Gesamtareal

Eurasiatisch (Oberdorfer 2001).

Gesamtarealkarte aus Meusel & al. 1965.

 

Verbreitungsmuster im Burgenland

Zur Verbreitung von Wasserpflanzen

Floristischer Status

indigen

Verwendung

Wildgemüse, Wildsalat

Volksarznei, Homöopathie