Juncus gerardii

Salz-Simse

Syn.:
  • Juncus gerardii subsp. gerardii

  • Ung.: sziki szittyó (UMF)

♃. Grasartig. Stängel fast stielrund, mit 1–2 Laubblät­tern. Vielblütige Rispe, vom obersten Laubblatt nicht überragt. Blüte (am Grund 2 Vorblätter) mit 6 braunen, stumpfen, 2,5– 3,5 mm langen Perigonblättern (fast Frucht-Länge).

Wuchshöhe: 15–40 cm. Blühzeit: VI–VII.

Salzige Feuchtwiesen. Gefährdet!

In Österreich kommt nur die Nominatunterart Juncus gerardii subsp. gerardii vor.

Teil des Juncus compressus agg. / Artengruppe Platthalm-Simse.

Lebensdauer, Wuchsform, Lebensform

Staude.

Geophyt

Blühzeiten

Blüht im Juni und Juli.

Höhenstufen

planar-collin bis montan

Biotoptyp

Grünland (Wiesen, Weiderasen, Halbtrockenrasen), Nassstandorte:

Salzige feuchte bis nasse Wiesen, Salzlackenränder.

Indikatorwerte

L8, T6, K7, F7, R7, N5, S5

Indikatorwerte nach Borhidi 1995.

Vergesellschaftung (Pflanzensoziologie)

Charakterart der Juncion gerardii / Salzsumpfwiesen.

Großlebensräume

Pannonikum

Gesamtareal

Eurasiatisch (nach Oberdorfer 2001).

Gesamtarealkarte aus Meusel & al. 1965.


Verbreitungsmuster im Burgenland

Pannonische Gruppe: Salzpflanzen

Floristischer Status

indigen

Toxizität

nicht giftig

Feintaxonomie

Im Gebiet handelt es sich um die Unterart Juncus gerardii subsp. gerardii.

Herbarbelege

Juncus gerardii, Westufer des Zick-Sees bei Illmitz. Leg.: Hans Metlesics, 06.06.1933. LI 369159 (Biologiezentrum der OÖ Landesmuseen, Linz).