Iris pumila

Zwerg-Schwertlilie

  • Zwerg-Iris

Etymologie +

pumilus, -a, -um (lat.) = zwergig. Sie ist eine der kleinwüchsigen Iris-Arten.

♃. Die Schwertlilien sind Rhizom-Geophyten. – Perigon der Zwerg-Schwertlilie blassgelb bis gelb sowie auch violett bis vio­lettblau. H: 5–15 cm. IV.

Pannonische Felssteppen, besonders in den Steppenrasen auf den Vorhügeln des Leithagebir­ges, z. B. bei Breitenbrunn im NSG Thenau. Im Burgenland nur im Norden. Stark gefährdet!

Diese Art zeigt einen auffälligen Blütenfarben­polymorphismus: In derselben Popula­tion gibt es meist bunt gemischt blassgelb bis gelb blühende neben purpurviolett bis dunkelviolett blühenden Exemplaren;  es handelt sich um so genannte Täusch­blumen, die sich den Insekten­besuch (Hum­meln) „erschwindeln“, da sie keine Gegen­leis­tung (keinen Nektar) bieten. Dies geschieht so: Die Hum­meln merken sich nur die Farbe;  enttäuscht darüber, dass es „nichts zu holen gibt“, versuchen sie es bei einem Indivi­duum der anderen Blütenfarbe (in der „Mei­nung“, es handle sich um eine andere und daher wohl nicht ebenso „geizige“ Pflanzenart), und bewirken auf diese Weise die von der Pflanze „erwünschte“ Kreuzbestäubung.

Blütenökologie

Insektenbestäubung

Höhenstufen

planar-collin

Floristischer Status

indigen

Toxizität

nicht giftig