Hieracium racemosum

Trauben-Habichtskraut

Syn.:
  • Hieracium barbatum
  • H. stiriacum

  • Traubiges Habichtskraut

♃. Innerste Hüllblätter viel länger als die übrigen, Hülle dadurch manchmal fast 2-reihig erscheinend; Grubenränder kurz gezähnt. Deckhaare des Stängels reichlich bis fehlend, Drüsenhaare fehlend, Sternhaare mäßig bis zerstreut; Stängelblätter (5)15–30(40), häufig papierartig dünn, mittlere Stängelblätter meist dicht gedrängt, oft eine Scheinrosette im mittleren oder unteren Stängeldrittel (bei niedrigwüchsigen Individuen auch nahe des Stängelgrundes) bildend, Spreite breit-eilanzettlich bis lanzettlich, hell- bis olivgrün, oberseits häufig glänzend, unterseits grau- bis weißlich-grün, untere kurz bis lang in einen breit geflügelten Blattstiel verschmälert, mittlere abrupt in einen kurz geflügelten Blattstiel verschmälert, obere abgerundet sitzend, gezähnt bis gezähnelt, Deckhaare oberseits zerstreut bis fehlend, unterseits zerstreut, auf dem Mittelnerv und Blattstiel reichlich bis zerstreut, 3–5(10) mm lang, Mikrodrüsenhaare und Sternhaare am Blattrand zerstreut bis fehlend; Korbstand traubig bis traubig-rispig, Äste (3)5–10(20); Körbe (3)5–15(35); Korbstiele: Deck- und Drüsenhaare mäßig bis fehlend, Sternhaare reichlich bis mäßig; Korbhals mit 1–5 pfriemlichen Hochblättern; Hülle 10–14(15) mm lang, walzlich-ovoid bis halbkugelig; Hüllblätter blass- bis dunkelgrün, Deckhaare maßig bis fehlend, Drü- und Sternhaare reichlich bis fehlend; Zungen satt- bis hellgelb; Frucht strohfärbig bis rot-, selten bis dunkelbraun.

Wuchshöhe: (10)30–90(120) cm. Blühzeit: VIII–XI.

Lichte Wälder und Waldränder; zerstreut bis selten.