Hieracium murorum

Wald-Habichtskraut

Syn.:
  • Hieracium sylvaticum p. p.

  • ung.: Erdei hölgymál (UMF)

♃. Laubblätter dunkel-, gras- oder hellgrün; Korbstand rispig, Äste meist kandelaberartig aufwärtsgebogen; Hüllblätter spitz bis stumpflich. — Stängel mäßig bis zerstreut deckhaarig, Drüsenhaare nur oben reichlich bis zerstreut, zerstreut sternhaarig; Grundblätter (2)4–8(12), gestielt, selten gefleckt, Spreite elliptisch bis schmallanzettlich, am Grund meist herzförmig bis gestutzt, selten lang bis kurz verschmälert, selten ganzrandig, meist gezähnelt bis stark gezähnt, am Grund auch bis lappig zerschlitzt, Deckhaare an Blattstiel, Blattrand und Unterseite reichlich bis zerstreut, 0,5–4 mm lang, meist weich, oberseits mäßig bis zerstreut, Mikrodrüenhaare fehlend, Sternhaare auf dem Rückennerv zerstreut bis fehlend; Stängelblätter 0–1(2); Korbstsnd rispig bis lockerrispig, Äste 2–6(10); Körbe (2)4–15(25), Deckhaare der Korbstiele zerstreut bis fehlend, Drüsenhaare sehr reichlich bis reichlich, Sternhaare reichlich bis mäßig; Hülle (8)9–10(13) mm lang, breit- bis schmal-ovoid; Hüllblätter eng anliegend, spitz bis stumpflich, hell- bis dunkelgrün, meist hellrandig, Deckhaare meist fehlend, Drüsenhaare sehr reichlich bis reichlich, Sternhaare am Rand reichlich bis fehlend, auf der Fläche zerstreut bis fehlend; Zungenzähne selten bewimpert; Griffel gelb bis schwärzlich.

Wuchshöhe: (10)20–50(80) cm. Blühzeit: V–VII(IX).

Krautreiche, meist kalkarme Wälder und Säume, Gebirgswiesen, Feinschotterhalden, Böschungen; sehr häufig.

Floristischer Status

indigen

Bestimmungsschwierigkeiten

bestimmungskritisch

Feintaxonomie

Hauptart; 120 Subspezies