Galium sylvaticum

Wald-Labkraut

  • Ung.: erdei galaj (UMF)

♃. Krone ± schalenförmig; Kronzipfel spitz, aber nicht grannenspitzig; junge Laubtriebe und Fruchtknoten bläulich bereift; mittlere Laubblätter (17)20–40(53) mm lang; Stängel unten stielrund mit 4 schwachen Längsrippen, — meist kahl; Stängel selten dicht flaumhaarig (var. pubescens); Laubblätter (2)3–9(10) mm breit; Blütenknospen oft nickend; Blütenstiel meist länger als der Kron-∅; Krone (1,5)2–3 mm ∅; Frucht (1,3)1,5–2 mm lang.

Wuchshöhe: 50–100 cm. Blühzeit: (VI)VII–VIII.

Magere, lehmige Edellaubwälder, Waldschläge; häufig.

Lebensdauer, Wuchsform, Lebensform

Staude.

Geophyt

Blühzeiten

Blüht zwischen Juli und August, in Ausnahmefällen auch schon im Juni.

Höhenstufen

planar-collin bis montan

Biotoptyp

Wald, Forst, Waldrand

Indikatorwerte

L4, T5, K4, F6, R6, N5, S0

Indikatorwerte nach Borhidi 1995

Vergesellschaftung (Pflanzensoziologie)

Charakterart der Carpinion betuli / Eichen-Hainbuchenwälder.

Gesamtareal

Subkontinental (Oberdorfer 2001).

Gesamtarealkarte aus Meusel & Jäger 1992.


Verbreitungsmuster im Burgenland

Allgemein verbreitete Arten

Floristischer Status

indigen

Bestimmungsschwierigkeiten

keine