Ficaria verna

Gewöhnlich-Scharbockskraut

Syn.:
  • Ranunculus ficaria subsp. bulbilifer

  • Knöllchen-Scharbockskraut
  • Feigwurz

♃, Blütenstiele mit 2–4 Laubblättern (diese oft fast gegenständig); Laubblatt keine deutliche Grundrosette bildend; Laubblattspreite ± rundlich; Hydathoden (helle, dickliche Punkte) je meist an der Spitze der (oft undeutlichen) Blattrand-Kerbzähne, Pflanzen nach dem Blühen mit Brutknöllchen in den Laubblattachseln; Nüsschen meist verkümmert (Pflanze apomiktisch: nur vegetative Fortpflanzung. Spreiten deutlich fettig glänzend.Sehr ähnlich, aber sich sexuell fortpflanzend und ohne Knöllchen in den Laubblattachseln ist Ficaria calthifolia.

Wuchshöhe:: 5–10(20) cm; Blühzeit: (III)IV(V).

Sehr nährstoffreiche, feuchte Edellaubwälder, besonders Auwälder. Schwach Giftig! (besonders Wurzelknollen u. Brutknöllchen); Wildgemüse (junge Laubblätter), tetraploid.