Erythronium dens-canis

Europa-Hundszahn

  • Hundszahn
  • Hundszahnlilie
  • Ung.: európai kakasmandikó, kakasmandikó (UMF, WEB)

♃. Zwiebel-Geophyt (der Name bezieht sich wahrscheinlich auf die zahn-ähnliche Zwiebel). Zwei Laubblätter, scheinbar gegenständig, gefleckt (erst braun/grün, später grün/blass). Perigon­blätter hellpurpurn, sich während des Blühens zurückschlagend, Blüte dadurch zuletzt zyklamen-ähnlich (jedoch 6-zählig).

Wuchshöhe: 10–30 cm. Blühzeit: (II)III–IV.

Frische Edellaubwälder und Wiesen. Nur im Südburgenland und dort selten. Hauptverbreitung: illyrisch-sub­mediterran. Im Burgenland stark gefährdet!

Lebensdauer, Wuchsform, Lebensform

Staude, Zwiebelgeophyt.

Geophyt

Blühzeiten

Blüht zwischen März und April, in Ausnahmefällen auch schon im Februar.

Biotoptyp

Wald, Forst, Waldrand, Grünland (Wiesen, Weiderasen, Halbtrockenrasen):

Frische, nährstoffreiche Edellaubwälder und Wiesen.

Indikatorwerte

L4, T8, K6, F6, R7, N4, S0

Indikatorwerte nach Borhidi 1995.

Großlebensräume

Pränorisches Hügelland

Gesamtareal

Hauptverbreitung: illyrisch-submediterran; Osteuropa; Asien (Fischer et al. 2008).

 

Verbreitungsmuster im Burgenland

Südliche Gruppe: Charakteristische Arten des südburgenländischen Hügellandes

Floristischer Status

indigen

Bestimmungsschwierigkeiten

keine

Literatur

Traxler 1958