Corydalis pumila

Zwerg-Lerchensporn

  • Kleiner Lerchensporn
  • Niedriger Lerchensporn
  • Ung.: törpe keltike (UMF)

Etymologie +

pumilus, -a, -um (lat.) = zwergenhaft. Die Wuchshöhe ist deutlich geringer als bei Corydalis cava / Hohl-Lerchensporn und Corydalis solida / Finger-Lerchensporn

♃. Knolle kompakt. Blütentraube höchstens 8-blütig, fruchtend überhängend;  Deck­blätter handförmig ge­spalten;  Krone nur etwa 15 mm lang.

Wuchshöhe: (5)10–15(20) cm. Blühzeit: III–IV.

Panno­nische nährstoffreiche Wälder. Nur im Nord-Burgenland. Gefährdet!

Lebensdauer, Wuchsform, Lebensform

Knollengeophyt.

Geophyt

Blühzeiten

Blüht zwischen März und April.

Stängel und Beblätterung

Halbrosettenpflanze Laubblattspreite gefiedert

Frucht und Same

Frucht: siehe Gattung.

Frucht deutlich zusammengedrückt, (2–)3-mal so lang wie ihr Stiel, meist aufrecht bis abstehend.

 

Kapselfrucht

Biotoptyp

Wald, Forst, Waldrand:

Sommerwarme, frische, lehmige Edellaubwälder, besonders Eichen-Hainbuchen-Wälder, Auwälder, auch Flaumeichenwälder.

Indikatorwerte

L3, T6, K5, F6, R8, N8, S0

Indikatorwerte nach Borhidi 1995.

Vergesellschaftung (Pflanzensoziologie)

Charakterart der Fagetalia sylvaticae / Schattlaubwälder.

Habitatbeschreibung

Sommerwarme, frische, lehmige Edellaubwälder, besonders Eichen-Hainbuchen-Wälder, Flaumeichenwälder, Auwälder.

Großlebensräume

Pannonikum

Floristischer Status

indigen

Toxizität

nicht giftig