Cladium mariscus

Europa-Schneideried

Syn.:
  • Mariscus serratus
  • Mariscus cladium

  • Schneidried
  • Schneidebinse
  • Schneide

♃. Hochwüchsiges Binsengewächs mit derben, langen, 1–1,5 cm breiten Laubblättern: Blattrand fein sägezahnartig. Vorsicht! Zerschneidet auch menschliche Haut! Blütenstände aus vielen Köpfchen von 3–10 Ährchen zusammengesetzt. Wuchshöhe: (100)150– 200 cm. VI–VII.

Röhricht, Sumpf­wiesen, Kalk­tuffquellfluren. Stark gefährdet.

Lebensdauer, Wuchsform, Lebensform

Halbrosettenpflanze

Blütenökologie

Windbestäubung:

Hydrochor

Wuchshöhe

>50<100 cm >100<200 cm >200 cm

Stängel und Beblätterung

Laubblattstellung schraubig

Halbrosettenpflanze

Blütenstand (= Infloreszenz)

Infloreszenz aus einer terminalen und mehreren lateralen Rispen, diese aus Köpfchen mit je 3-10 mehrblütigen Ährchen

Rispe oder Cyme

Höhenstufen

planar-collin bis submontan

Biotoptyp

Nassstandorte

Vergesellschaftung (Pflanzensoziologie)

Charakterart der Magnocaricion / Großseggen-Gesellschaften.

Habitatbeschreibung

Röhricht, Niedermoortümpel, Verlandungsges., an Quellen (bes. auf Quelltuff), Nasswiesen, Torfstiche

Gesamtareal

Weltweit verbreitet

Floristischer Status

indigen

Toxizität

nicht giftig

Beschreibung

Im gesamten pannonischen Gebiet Österreichs stark gefährdet