Carex michelii

Micheli-Segge

Etymologie +

Benannt nach P. A. Micheli (1679–1737), ital. Botaniker (in Florenz), Aussprache: „Mikeli“

♃, heterostachysche Segge, Deckblätter weißlich-grün, wie bei der häufigeren Carex albaallerdings Laubblätter deutlich breiter (2–3 mm breit); unterstes Tragblatt laubblattartig (meist mit 10–25 mm langer Scheide); Schlauch (fast) nervenlos, abrupt in einen dün­nen, etwa 2–3 mm langen, tief 2-zähnigen Schnabel verschmälert, kahl oder (Carex michelii f. puberula) etwas kurzflaumig. Deckblätter meist grannig zugespitzt, etwa so lang wie die Schläuche.

Wuchshöhe: (15)20–35(45) cm. Blühzeit: IV–VI.

Halbtrockenrasen, mäßig trockene bis frische Magerrasen und lichte Wälder; wärmelie­bend. Im Burgenland gefährdet.

 

Floristischer Status

indigen

Herbarbelege

Carex michelii, Ruster Hügelland: Obersee-Wald [Ober dem See] bei Siegendorf, östlicher Teil. Leg.: Hans Metlesics, 26.05.1963. Herbarbeleg: LI 374659 (Biologiezentrum der OÖ Landesmuseen, Linz).