Avenula adsurgens subsp. adsurgens

Eigentlicher-Aufsteige-Wiesenhafer

Syn.:
  • Avenula adsurgens subsp. adsurgens
  • Avenochloa adsurgens
  • Helictotrichon adsurgens (UMF)
  • Helictotrichon conjugens
  • Helictochloa adsurgens (EMP)

  • Ung.: lapos zabfű

♃. Untere Laubblattscheiden seitlich zusammengedrückt, unterster Stängelteil im ∅ eliptisch; Pflanze stets mit 5–20(30) cm langen unterirdischen Ausläufern, lockere Rasen bildend. Laubblattspreite der Erneuerungssprosse 2–9 mm breit; Blatthäutchen der oberen Stängelblätter 4–6(7) mm lang.

Wuchshöhe: 40–80(100) cm. Blühzeit: VI–VII.

Trockene Wiesen, Trockenrasen, Rotföhrenwälder (oft auf Serpentin); zerstreut bis selten.

Im Burgenland tritt nur Avenula adsurgens subsp. adsurgens im Süden auf. Gefährdet.

In Österreich gibt es auch noch eine zweite Unterart (Avenula adsurgens subsp. ausserdorferi), die in den Alpen obermontan bis subalpin vorkommt und im Burgenland daher fehlt.

Indikatorwerte

L7, T5, K4, F3, R6, N2, S0

Indikatorwerte nach Borhidi 1995 (als Avenula pratensis).

Vergesellschaftung (Pflanzensoziologie)

Charakterart der Asplenio septentrionalis-Festucion pallentis / Silikat- und Serpentin-Felssteppen.

Gesamtareal

 

Verbreitungsmuster im Burgenland

Substratgebundene Gruppen: Serpentinophyten

Floristischer Status

indigen

Bestimmungsschwierigkeiten

taxonomisch kritisch