Abies alba

Weiß-Tanne

Syn.:
  • Abies pectinata

  • Edel-Tanne
  • Gewöhnliche Tanne

♄, Nadelstiele am Grund scheibenförmig verbreitert (Gattungsmerkmal, dadurch immer eindeutig von der Gattung Picea / Fichte zu unterscheiden!). Samenzapfen auf­recht, nach der Samenreife nur die Samen- und Deckschuppen abfallend (die nackte Zapfen­spindel am Zweig verbleibend). — Äste (= Zweige nach dem Abfallen der Nadeln) fast glatt (mit kreisrunden bis schwach querelliptischen Ulen). Borke jüngerer Bäume ziemlich glatt, weißlich-grau, mit Harzbläschen (Lentizellen); Baumkrone im Alter meist etwas walzlich, mit ± waagrecht abstehenden Zweigen und meist abgeflachtem („storchennestförmigem“) Wipfel; heurige Äste dicht kurzhaarig; Winterknospen ohne Harzüberzug; Nadeln (der plagiotropen Zweige) meist deutlich gescheitelt. Wird bis zu 600 Jahre alt.

Wuchshöhe: 20–45(50) m. — Blühzeit: V–VI.

Montan waldbildend, submontan beigemischt in Edellaubwäldern auf staufeuchten Lehmböden; Schattenbaumart, Tiefwurzler; bedroht (sehr empfindlich gegen Wildverbiss und Luftimmissionen). Im Burgenland stark gefährdet.

Die Tanne ist stark im Rückgang begriffen, da durch die Forst- und Jagdwirtschaft an der natürlichen Verjüngung gehindert und nur sehr selten aufgeforstet.

Als Christbaum gegenüber der Fichte bevorzugt.